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Medikationsplan muss im Notfall schnell auffindbar sein


Bild: Jan Woitas/dpa/dpa-tmn

Mithilfe eines Medikationsplans können Rettungskräfte schnell ausmachen, welche Medikamente der Patient regelmäßig nimmt. Doch langes Suchen danach kann die Behandlung im Notfall verzögern.

Deswegen empfiehlt die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO), einen Medikationsplan gut sichtbar in der Wohnung zu platzieren und unterwegs immer einen dabei zu haben.

Kein langes Suchen in der Wohnung

Damit die Rettungskr√§fte den¬†Medikationsplan schnell finden k√∂nnen, k√∂nnen Sie ihn an einer Pinnwand oder auf einer Ablage aufbewahren. F√ľr eine bessere Sichtbarkeit k√∂nnen Sie zus√§tzlich Hinweise anbringen.

Eine weitere Option ist die Aufbewahrung in einer Notfalldose im K√ľhlschrank. Notfalldosen kann man laut dem Deutschen Roten Kreuz in Apotheken kaufen oder bestellen. Die Besonderheit: Sie sollten an einem ganz bestimmten Ort gelagert werden - in der Innent√ľr der K√ľhlschranks.

Man erh√§lt zu der Notfalldose Aufkleber, die man als Hinweise f√ľr den Rettungsdienst an die Innenseite der Wohnungst√ľr anbringen kann. So wissen die Rettungskr√§fte direkt, dass sich im K√ľhlschrank ein Medikationsplan verbirgt.

Auch f√ľr unterwegs vorsorgen

F√ľr unterwegs empfiehlt die BAGSO, eine aktuelle Kopie im Portemonnaie oder der Handtasche mitzuf√ľhren. Zus√§tzlich kann es hilfreich sein, den Medikationsplan auf der Gesundheitskarte oder in einer elektronischen Patientenakte zu speichern. Das kann auf Wunsch des Patienten oder der Patientin in der Arztpraxis veranlasst werden.


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(26.05.2023)


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