Apotheke Golzow - FĂŒr Sie gelesen

FĂŒr Sie gelesen & gefunden

Diagnose Demenz: Drei Dinge, die Angehörige tun sollten


Bild: Sven Hoppe/dpa/dpa-tmn

Mama hat Demenz, wie können wir sie als Familie am besten unterstĂŒtzen? Mit dem richtigen Umgang mit der Erkrankung kann man ihr Fortschreiten sogar herauszögern, wie es vom Zentrum fĂŒr QualitĂ€t in der Pflege (ZQP) heißt. Doch was genau sollten Angehörige am besten tun? Das ZQP gibt diese Tipps:

- AktivitÀten fördern:

Ein Fotoalbum gestalten, ein Gesellschaftsspiel spielen, weiterhin zur Gymnastik gehen oder auch bloß das Geschirr spĂŒlen: RegelmĂ€ĂŸige AktivitĂ€ten helfen Menschen mit Demenz dabei, SelbststĂ€ndigkeit zu erhalten. Und sie fördern auch die kognitiven FĂ€higkeiten, trainieren also das Gehirn.

Das Zentrum fĂŒr QualitĂ€t in der Pflege rĂ€t Angehörigen daher: Erkrankte motivieren und unterstĂŒtzen, im Alltag aktiv zu bleiben. Konkret kann das heißen: gemeinsam einen Wochenplan mit Aufgaben und Terminen zu erstellen oder etwas zu unternehmen, zum Beispiel einen kleinen Ausflug.

- Umgebung anpassen

Eine Umgebung, die man kennt, schenkt Sicherheit und Orientierung: Das gilt fĂŒr Menschen mit einer Demenz umso mehr.

Angehörige sollten daher darauf verzichten, Möbel in der Wohnung des oder der Erkrankten umzustellen. Wichtige GegenstÀnde wie Brille, Telefon oder Geldbeutel sollten einen festen Platz haben, so ein Tipp des ZQP.

Damit sich Erkrankte in ihren vier WĂ€nden nicht verirren oder verletzen, kann eine gute Beleuchtung helfen. Und: GefĂ€hrliche GegenstĂ€nde wie Putzmittel, Feuerzeuge oder scharfe Messer gehören an einen sicheren Ort, in einen abschließbaren Schrank etwa.

- BedĂŒrfnisse verstehen und berĂŒcksichtigen

Starke Unruhe, AggressivitĂ€t, stĂ€ndiges Rufen: Menschen mit einer Demenz zeigen manchmal Verhaltensweisen, die Angehörige herausfordern. Das ZQP rĂ€t, den Ursachen fĂŒr dieses Verhalten nachzugehen, also auf die BedĂŒrfnisse dahinter zu blicken.

Denn manchmal gibt es dafĂŒr relativ einfache ErklĂ€rungen: zum Beispiel ein starker Bewegungsdrang, Langeweile oder auch Angst vor Dunkelheit - Schrauben, an denen sich drehen lĂ€sst.

DafĂŒr ist wichtig, sich ĂŒber die Erkrankung und ihre Symptome zu informieren. «Dies kann zu einer besseren Akzeptanz von krankheitsbedingten VerĂ€nderungen beitragen», so Daniela Dulmann, ZQP-Pflegeexpertin. Rat bekommen Angehörige zum Beispiel im Zuge einer Pflegeberatung, bei PflegefachkrĂ€ften oder bei FachĂ€rztinnen und -Ă€rzten.


Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
(15.09.2023)


Mit dem App-Code finden Sie schnell Ihre Stamm-Apotheke, unser Code lautet 3KUC: WĂ€hlen Sie doch bitte uns als Ihre Stamm-Apotheke aus!

Ratgeber


Angebote

meine apotheke Flyer


TV-Tipps

FĂŒr Sie gelesen

Thema des Monats

Pflanze des Monats

Wetter


Wetterdaten werden geladen...