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Gib Gummi! Darauf kommt's beim Kondomkauf an


Bild: Christophe Gateau/dpa/dpa-tmn

Das Gummi gibt Gummi: Ein aktuelle Befragung der Bundeszentrale fĂŒr gesundheitliche AufklĂ€rung (BZgA) zeigt, dass das Kondom in Deutschland die Pille ĂŒberholt hat. Es ist das am weitesten verbreitete VerhĂŒtungsmittel.

Der Vorteil: Es schĂŒtzt nicht nur vor ungewollten Schwangerschaften, sondern auch vor Krankheiten, die beim Sex ĂŒbertragen werden. Das klappt nur, wenn das Gummi gut sitzt - und sich zwischendurch nicht verabschiedet oder gar reißt. Hier kommen Tipps fĂŒr den Kauf: 

1. Die GrĂ¶ĂŸe:

Dabei kommt es nicht auf die LĂ€nge an, sondern auf die Breite - eine Info, die man auf der Verpackung findet.

Besser 49 Millimeter oder 54 Millimeter? Um sicher herauszufinden, welche KondomgrĂ¶ĂŸe passt, kommt man um das Ausmessen nicht herum. DafĂŒr misst man mit einem Maßband den Umfang des steifen Penis - und zwar an seiner dicksten Stelle.

Auf dem Portal «liebesleben.de» der BZgA kann man den gemessenen Wert eingeben und sich die optimale Kondom-GrĂ¶ĂŸe berechnen lassen. Wer zum Beispiel einen Penis-Umfang von 12 Zentimetern gemessen hat, dem dĂŒrften Kondome mit einer Breite von 52 oder 53 Millimetern gut passen.

2. Die Dicke:

Möglichst viel spĂŒren - wer darauf großen Wert legt, greift vielleicht eher zu Modellen mit einer geringeren WandstĂ€rke. Doch Vorsicht: Besonders dĂŒnne Gummis - also die mit einer WandstĂ€rke von 0,06 Millimeter und weniger - reißen schneller. Nach Angaben von «liebesleben.de» eignen sie sich daher ausschließlich fĂŒr Vaginalsex.

Wer Schutz beim Analsex will, nimmt besser ein dickeres Kondom. Eine WandstÀrke von 0,1 Millimetern hÀlt laut «liebesleben.de» auch stÀrkeren Belastungen stand.

3. Das Material

Die meisten Kondome werden aus Latex hergestellt. Nach Angaben des Deutschen Allergie- und Asthmabundes sollen zwei Prozent der Bevölkerung von einer Latexallergie betroffen sein.

FĂŒr alle, die beim Kontakt mit Latex zum Beispiel HautausschlĂ€ge entwickeln, gibt es Alternativen, die ohne auskommen. Sie bestehen aus dem Kunststoff Polyurethan, der «liebesleben.de» zufolge praktisch keine Allergien auslöst.


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(16.11.2023)


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